Agetherma Wärmeaustauscher werden je nach Kundenwunsch in unterschiedlichen Bauarten für verschiedene Einbaulagen gefertigt:

 

1. Bauarten (WH)


Bauart „ohne Gehäuse“ (NC)
Hierbei besteht der Wärmeaustauscher aus dem eigentlichen Rohrbündel und den Umlenk- bzw. Sammelkammern mit Stutzen. Dieser Typ wird häufig als Einbauelement in Trocknern eingesetzt. .

Bauart „mit Gehäuse“ (NC)
Zusätzlich zum vorgenannten Typ erhält diese Bauart Seitenwände und luftseitige Anschlussrahmen. Diese Ausführung wird in Trocknern als Einschubelement und in Kanälen mit saugendem Luftstrom eingesetzt. Diese Bauart erlaubt auch abnehmbare Kammern oder Kammerdeckel, damit die Rohrinnenseite gereinigt werden kann. .

Bauart „luftdicht“ (AT)
Basierend auf der Bauart „mit Gehäuse“ erhält dieser Wärmeaustauscher eine externe Haube, die fest mit dem Gehäuse verbunden ist, aber innerhalb die Ausdehnung des Bündels zulässt. Rohraußenseitig kann unter Normalbedingungen keine Luft nach außen dringen. Diese Bauart wird als Wärmeübertrager in ein Kanalsystem zwischen zwei Kanalstücke eingeflanscht. .

Bauart „Einschub“
Diese Bauart ist speziell für den Einschub in eine Maschine oder einen Kanal konzipiert und erlaubt einen leichten Ausbau zu Reinigungszwecken. .

2. Einbaulagen


Vertikale Rohre, horizontaler Luftstrom (VH)
Diese Bauweise ist bei Dampfbetrieb bevorzugt, da nur hier das optimale Abfließen des Kondensats gewährleistet ist. bei Flüssigkeitsbetrieb müssen Entleerungs- und Entlüftungsnocken vorgesehen werden.

Horizontale Rohre, horizontaler Luftstrom (HH)
Dies ist die klassische Position für flüssigkeitsbetriebene Wärmeaustauscher. Entleerung bzw. Entlüftung ist nicht zwingend erforderlich. Bei Dampfbetrieb müssen die Rohre geneigt und die Stutzen höhenversetzt sein.

Horizontale Rohre, vertikaler Luftstrom (HV)
Die klassische Position für luftgekühlte Anlagen. Bei Dampfbetrieb müssen die Rohre eine geringe Neigung erhalten; die Kondensatstutzen müssen an tiefster Stelle angebracht sein, um ein Anstauen des Kondensates in der Austrittskammer zu verhindern. Bei Flüssigkeitsbetrieb sollten die Stutzen höhenversetzt sein.

 

Für den Betrieb von Wärmeaustauschern mit Sattdampf gibt es spezielle Bedingungen für die jeweiligen Einbaulagen.